Inklusion –was heißt das? Barrierefreiheit in Gebäuden und in den Köpfen!

v.l.: Fraktionsvorsitzender Falk Hensel,stell. Fraktionsvorsitzende Sabine Resch- Hoppstock und MdL Marcus Bosse

Während der letzten Fraktionssitzung in Schladen beschäftigte sich die SPD Kreistagsfraktion mit dem Thema Inklusion. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sabine Resch- Hoppstock referierte: Inklusion – Was geht uns das an? Die Inklusion beschreibt die Gleichwertigkeit des Individuums, ohne das dabei Normalität vorausgesetzt wird. Normal ist die Vielfalt, das Vorhandensein von Unterschieden. Die Inklusion bezieht sich auch auf Senioren, Migranten, Kinder und Jugendliche mit besonderen Herausforderungen Analphabeten, Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte usw. Damit werden alle separierenden Einrichtungen überflüssig. Die anschließende rege Diskussion ergab, dass es Generationen brauchen wird, bis wir wie selbstverständlich mit der Inklusion umgehen werden. Die erste und beste Möglichkeit ergibt sich im Kindergarten mit der Inklusion zu beginnen, dann wachsen unsere Kinder mit der Selbstverständlichkeit auf, dass alle Menschen gleichwertig sind. Die niedersächsische Landesregierung will die verbindliche Einführung der inklusiven Schule zum Schuljahrswechsel 2013/1014.Schon zum 01.08.12 können Grundschulen zur inklusiven Schule umgestellt werden. Nach Meinung der Fraktion wäre es nur sinnvoll gewesen, in die Lehrerausbildung rechtzeitig die Inklusion einzubeziehen. „Wir befürworten ausdrücklich die Inklusion, alle gesellschaftlichen Gruppen müssen hier mitgenommen werden und neue Denkweisen entstehen“ sagt der Fraktionsvorsitzende Falk Hensel.