Lokale Vertreter von AWO, DRK und SPD-Landtagskandidat für Qualitätssteigerung Kita-Plätze statt Betreuungsgeld

Der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Falk Hensel traf sich jetzt mit der Vorsitzenden des AWO-Kreisverbandes Salzgitter/Wolfenbüttel, Gabriele Siebert-Paul, und mit dem Vorsitzenden des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes Wolfenbüttel, Horst Kiehne zu einem informellen Austausch.

Die Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Salzgitter-Wolfenbüttel Gabriele
Siebert-Paul und der Vorsitzende des Präsidiums des DRK Kreisverbandes
Wolfenbüttel Horst Kiehne (links) trafen sich mit dem
SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden und Landtagskandidaten Falk Hensel zu
einem informellen Gespräch. Foto: SPD

Gemeinsam fordern die Vertreter der beiden lokalen Wohlfahrtsverbände und der SPD-Landtagskandidat eine Abkehr von den Plänen für das Betreuungsgeld. Im Anbetracht des ab dem 01. August 2013 bestehenden Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem ersten Lebensjahr ist es weitaus wichtiger, die dafür angesetzten finanziellen Mittel für den quantitativen und qualitativen Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie die Qualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher einzusetzen.

 

Es besteht ein großer Nachholbedarf, um das Ausbauziel von
Betreuungsplätzen für 35 % der Unter-Dreijährige zu erreichen. Kinder, die keine frühkindliche Bildung genießen, haben meistens eine schlechtere Ausgangslage beim Start in die schulische und damit später in die berufliche Ausbildung. Die Einführung des Betreuungsgeldes schafft Anreize, Kinder vom Besuch der Kita fernzuhalten. Dies ist nicht nur bildungspolitisch sondern auch volkswirtschaftlich fatal. Gerade für Alleinerziehende ist es besonders wichtig, ihre Kinder während der Arbeitszeit in guten Händen zu wissen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird durch die Einführung des Betreuungsgeldes behindert, da das Betreuungsangebot nicht ausreichend ist. Die immer wieder beschworene Wahlfreiheit ist daher eine Illusion. Durch die verfehlte Politik der Bundesregierung sinken die Bildungschancen der Kinder, gleichzeitig steigt das Armutsrisiko der Eltern. Diesen Entwicklungen gilt es entgegenzuwirken, und das ist nur ohne das Betreuungsgeld und einen verstärkten Kita-Ausbau möglich.